Oh Kanada

Einmal in der High School wurde mir ein Mixtape vorgestellt, welches das Lied “Oh Canada” von der Band Five Iron Frenzy beinhaltete, und seit diesem Tag höre ich dieses Lied um die Vorfreude zu stärken, wenn ich zurück in mein Heimatland gehe. Nicht dass ich viel Unterstützung benötige, um mich an etwas viel geringeres als Kanada zu erheitern, aber sobald ich die Grenze überschreite schäume ich vor Freude für Timbits, Roots Kleidung, höfliche Entschuldigungen and Coffee Grisps.

Sorry, eh.

Montréal ist schon seit langem auf meiner Bucket List und aus irgendeinem Grund habe ich es bisher nicht dahin geschafft. Ich habe meine Cousine gefragt, welche dort mit ihrem Ehemann Jose und ihren 3 Kindern wohnt, und sie hießen mich willkommen um bei ihnen zu verweilen. Zudem gaben sie mir eine Führung durch die Stadt.  (Danke euch vielmals!)

Aussicht vom Park du Mont-Royal

Ich hatte eine hervorragende Gelegenheit um mein französisch zu üben, marschierte bis meine Füße blasen bekamen und fuhr Rad entlang des Lachine-Kanals.

Und dann wie im Wirbelwind, es war an der Zeit auf den nächsten Zug zu springen und nach Toronto zu düsen, für weitere Abenteuer.

Am ersten Morgen traf ich einige Freunde aus der Kindheit und vom College (Ich muss besser werden darin Selfies zu schießen, wenn ich alte Freunde treffe). Anschließend schnappte ich mir einen Mietwagen und machte mich auf nach Bruce Peninsula mit meiner Freundin Diana (Nachdem wir meine Cousine Kathy zum Abendessen trafen, wo wir ebenfalls ein Selfie vergessen haben…).

Der Sommer in Nord-Ontario bei den Bungalows gehört zu den schönsten Dingen, die ich mir vorstellen kann. Wir fanden eine wunderbare Hütte beim Lake Miller, gerade außerhalb der Parks und der Stadt Tobermory. Am ersten Tag wanderten wir auf dem Bruce Trail, in der Nähe vom Cypress Lake, mit anschließendem Eis im Städtchen Tobermory. Danach nahmen wir eine Tour mit einer Fähre zu einem Schiffswrack und Flowerpot Island. Lake Huron, ungeachtet dessen, dass er blau schimmert wie die See in der Karibik, hatte bloß 7° C Wassertemperatur. Ich watschelte hinein bis zu meinem Hintern bevor das kalte Wasser einen scharfen Schmerz durch meine Knie schub und mich zitternd zurück zum Ufer schickte.

Am nächsten Tag machten wir uns auf zum Lion’s Head, für weitere 11 Meilen auf dem Bruce Trail, weitere prächtige Aussichten auf den Lake Huron, einen Trip in die Grieg’s Höhle und einer Nanaimo Bar von der belebten Metropole Lion’s Head. Unser einziges Bedauern: zu versifft zu sein für die Line Dancing Party im Rotary Club.

Am Sonntag ging es geschwind zurück nach Toronto und dann weiter nach Bobcaygeon um meine Mutter, Laurie, zu besuchen. Wir haben etwas mehr als einen halben Tag miteinander verbracht, aber dann kamen die Grippesymptome zurück. Beim Versuch nicht noch jemanden zu anzustecken, machte ich mich zurück nach Toronto, um alle meine Leiden herauszuschwitzen. Dabei verpasste ich die restliche Zeit die wir zusammen geplant hatten und einen Besuch bei meinem Opa.

 

Ich dachte ich wüßte was die Definition von Panik ist, aber ich habe es nicht wirklich verstanden, bis zu dem Zeitpunkt als ich im Stau im Verkehr von Toronto stand, in einem Mietwagen, als Symptome einer Sommergrippe über mich fielen.

Nach 24 Stunden ging es mir wieder etwas besser. Ich machte mich in die Stadt und kaufte mir ein “Roots” T-Shirt, hatte ein Abendessen und versuchte den letzten Abend in Kanada so gut wie es geht zu genießen.

Und im Nu verging mein Kurztrip in Kanada. Ich verbrachte die nächsten Tage mit Warten an Bahngleisen und im Zug. Morgen treffe ich ein paar weitere Freunde in Chicago, während eines Zwischenstopps in Chicago, auf meinem Weg nach New Orleans.

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